
Seit 2022 ist Beatriz Professorin für Violoncello an der Hochschule für Musik Trossingen und verbindet ihre Lehrtätigkeit mit einer internationalen Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin.
Ihr Solodebüt gab sie mit der Orquesta Sinfónica de Castilla y León. Seither konzertierte sie mit der Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española (RTVE), dem Sinfonieorchester Basel, dem Musikkollegium Winterthur, der Argovia Philharmonic, der Orquestra Simfònica del Vallès, der Orquesta Filarmónica de Málaga, dem Croatian Radiotelevision Symphony Orchestra und dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau. Als Solistin trat sie zudem in bedeutenden Konzertsälen Europas auf, darunter im Théâtre des Champs-Élysées in Paris, in der Victoria Hall in Genf, im Stadtcasino Basel, im Solitär Salzburg, in der Tonhalle Zürich, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, im Palau de la Música Catalana und in L’Auditori in Barcelona sowie im Palau de les Arts in Valencia.
Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben. Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen gehören Preise beim Antonio-Janigro-Wettbewerb in Zagreb, der Rahn Musikpreis in Zürich, der Erste Preis der Association Suisse des Musiciens sowie der österreichische Staatspreis, der Würdigungspreis 2013. Weitere Auszeichnungen, die ihren künstlerischen Weg geprägt haben, sind der Primer Palau Preis des Palau de la Música Catalana in Barcelona, der Concurso Permanente de Jóvenes Intérpretes de España und der Intercentros Melómano Interpretationswettbewerb. Außerdem erhielt sie den dritten Preis beim Internationalen Wettbewerb in Liezen, Österreich, sowie den Young Artist Award der Greenhause Foundation in Kalifornien, USA. 2015 wurde sie mit dem spanischen Racimo-Kunstpreis ausgezeichnet.
Beatriz studierte bei Asier Polo an der Musikene, Ivan Monighetti an der Hochschule für Musik Basel, Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg und Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste.
Ihre Diskografie umfasst das Album "A mon ami" mit den Gesamtwerken für Violoncello und Klavier von Chopin sowie mehreren bislang unveröffentlichten Werken von Franchomme, "Baroque Portrait" mit Bachs Suiten für Violoncello solo und zwei bislang nicht eingespielten Sonaten von J. B. Barrière sowie das 2021 erschienene Album "Of Love and War", das sich musikalisch mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzt.
Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Festival y Academia Ribeira Sacra, eines internationalen Treffpunkts für Künstlerinnen und Künstler, der der Aufführung und Förderung der Kammermusik in einer der schönsten Regionen Galiciens gewidmet ist.
Dank der Unterstützung von Fr. Dr. Budde spielt Beatriz ein Violoncello von C. Pierray aus dem Jahr 1720.