
Mit dem Ersten Preis der Association Suisse des Musiciens und dem östereichischen Staatspreis, dem Würdigungspreis 2013, ausgezeichnet hat sie für die öffentlichen Rundfunkanstalten der Schweiz, Italiens, Spaniens (Radio Nacional de España) und Cataloniens (Catalunya Radio) mehrere Konzerte eingespielt, die von der European Broadcasting Union übernommen wurden.
Beatriz Blanco ist seit 2022 Professorin für Violoncello an der Hochschule für Musik Trossingen.
Ihr Solodebüt gab sie 2004 mit der Orquesta Sinfónica de Castilla y León unter der Leitung von Alejandro Posada und hat seitdem mit der Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española RTVE, dem Sinfonieorchester Basel, dem Musikkollegium Winterthur, der Argovia Philharmonic, der Orquestra Simfònica del Vallés, der Orquesta Filarmónica de Málaga, dem Croatian Radiotelevision Symphony Orchestra und dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau konzertiert. Sie trat auch als Solistin in einigen der renommiertesten Konzertsäle Europas auf, darunter das Théâtre des Champs Élysées, die Victoria Hall in Genf, das Stadtcasino Basel, Solitär Salzburg, die Tonhalle Zürich, das Auditorio Nacional de Música in Madrid, der Palau de la Música Catalana und L’Auditori in Barcelona sowie der Palau de les Arts in Valencia.
Sie hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter beim Antonio Janigro Wettbewerb in Zagreb, dem Rahn Musikpreis in Zürich, dem Primer Palau Preis, organisiert vom Palau de la Música Catalana in Barcelona, dem Concurso Permanente de Jóvenes Intérpretes de España und dem Intercentros Melómano Interpretationswettbewerb. Zudem erhielt sie den dritten Preis beim Internationalen Wettbewerb in Liezen, Österreich, sowie den Young Artist Award der Greenhause Foundation in Kalifornien, USA. Im Jahr 2015 wurde ihre künstlerische Laufbahn mit dem spanischen Racimo-Kunstpreis ausgezeichnet.
Beatriz studierte bei Asier Polo (Musikene), Ivan Monighetti (Hochschule für Musik Basel), Clemens Hagen (Mozarteum Universität Salzburg) und Thomas Grossenbacher (Zürcher Hochschule der Künste).
Ihre Diskografie umfasst das Album A mon ami, mit den gesamten Werken für Violoncello und Klavier von Chopin sowie mehreren bisher unveröffentlichten Werken von Franchomme; Baroque Portrait, mit Bachs Suiten für Violoncello und zwei bisher unaufgezeichneten Sonaten von J.B. Barrière; und das 2020 erschienene Album Of Love and War, das Musik zur Ersten Weltkrieg thematisiert.
Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Festival y Academia Ribeira Sacra, einem internationalen Treffpunkt von Künstlern, der der Aufführung und Förderung von Kammermusik in einer der schönsten Regionen Galiciens gewidmet ist.
Beatriz spielt ein Violoncello von C. Pierray aus dem Jahr 1720, das sich dank Fr. Dr. Budde in ihrem Besitz befindet.